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Tischfussballvereinigung e. V.

Wie funktioniert ein P4P-Turnier?

Falls ihr noch nie bei einem Tischfussball-Turnier wart – hier einige Informationen, wie ein P4P-Turnier so abläuft:

Teilnahme

Teilnehmen kann jeder, der Lust hat! Ihr müsst euch also nicht vorher anmelden oder so was; und ihr müsst auch nicht mit einer bestimmten Anzahl von Spielern anreisen. Wer alleine ist und trotzdem auch die Doppel-Disziplinen mitspielen möchte, findet bestimmt vor Ort noch einen Partner.

Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt, Zuschauer sind gerne willkommen. Wenn ihr mitspielen wollt, müsst ihr allerdings ein Startgeld zahlen (schließlich müssen wir irgendwie die Preisgelder finanzieren). Näheres dazu weiter unten...

Die einzelnen Events

Es werden verschiedene Disziplinen gespielt: Einzel, Doppel, usw. – Einzelheiten dazu findet ihr in der Ausschreibung des jeweiligen Turniers. Eine Besonderheit ist die Disziplin »D.Y.P.« (Draw Your Partner) – hier bekommt man einen Doppelpartner zugelost.

Klassifizierung

Damit man als Anfänger nicht gleich in der ersten Runde gegen einen Profi rausfliegt, wird in verschiedenen Klassen gespielt: Neulinge, Amateure, Master, Elite.

In den »Neulinge« Disziplinen dürfen nur Neulinge mitspielen, in den »Amateur« Disziplinen Neulinge und Amateure, und in den »offenen« Events alle. Ein niedriger eingestufter Spieler darf also bei den höher eingestuften mitspielen, aber nicht umgekehrt. Somit darf z. B. ein Neuling im Offenen Einzel gegen die Master- und Elitespieler antreten, aber ein Master nicht im Neulinge Einzel (wäre sonst etwas unfair den Neulingen gegenüber :-)

Wer zu welcher Klasse gehört, wird nach einem raffinierten Punktesystem geregelt (einschließlich Auf- und Abstieg). Wer noch nie bei einem Turnier war, fängt beispielsweise als Neuling an. Das genaue Verfahren und die aktuellen Klassifizierungen könnt ihr unter »Rangliste« nachlesen.

Anmeldung und Mitgliedsbeitrag

Für jede Disziplin, die ihr mitspielen wollt, müsst ihr euch natürlich bei der Turnierleitung anmelden – und zwar rechtzeitig, d. h. bis spätestens zu der angegebenen Uhrzeit (s. Ausschreibung des jeweiligen Turniers, dort ist für jede Disziplin der Anmeldeschluss angegeben). Kurz nach dem Anmeldeschluss wird dann die betreffende Disziplin gestartet; die Spiele werden aufgerufen. Ihr könnt euch auch für die erst später startenden Disziplinen schon beispielsweise am Samstag Vormittag anmelden (also auch für die Sonntags-Disziplinen).

Einmal im Jahr wird zusätzlich zu den Anmeldegebühren ein Jahresbeitrag von zur Zeit 12 € (bzw. 10 € für Schüler, Studenten etc.) fällig. Diesen könnt ihr zusammen mit der ersten Anmeldung bei eurem ersten Turnier des Jahres bezahlen. Wenn dies euer allererstes P4P-Turnier überhaupt ist, dann bekommt ihr bei dieser Gelegenheit auch eine Spielernummer zugeteilt, die ihr für die weiteren Anmeldungen braucht. Diese Nummer bleibt unbegrenzt gültig, d. h. bei späteren Turnieren braucht ihr keine neue Spielernummer, sondern ihr könnt euch mit der gleichen Nummer immer wieder anmelden.

Spielmodus

Ein Match geht normalerweise auf zwei Gewinnsätze (d. h. wer zuerst zwei Sätze gewonnen hat, ist der Sieger – »Best of Three«). In den offenen Disziplinen wird auf drei Gewinnsätze gespielt (»Best of Five«). Ein Satz geht dabei jeweils bis 5 (Tore). In der Verliererrunde geht es schneller: bei Neulingen und Amateuren wird hier nur ein Satz bis 7 gespielt, in den offenen Disziplinen auf 2 Gewinnsätze (statt 3). Über den genauen Modus solltet ihr euch aber anhand der Ausschreibung oder vor Ort am besten jeweils noch mal informieren, da es hier auch mal Änderungen geben kann.

Nach dem Ende eines Spiels teilt der Gewinner der Turnierleitung das Ergebnis mit: er trägt sich als Sieger auf der »Match Card« seines Spiels ein und gibt diese ab.

Wir spielen normalerweise nach dem sogenannten »Doppel-K.O. System«, d.h. es gibt eine Gewinner- und eine Verliererrunde:

Sobald man in der Gewinnerrunde ausscheidet (K.O. System), kommt man in die Verliererrunde, wo man sich ebenfalls noch bis ins Finale durchschlagen kann. Erst wenn man in der Verliererrunde verliert, ist man endgültig draußen.

Das Finale bestreiten dann der Gewinner der Gewinnerrunde und der Gewinner aus der Verliererrunde. Dabei erhält der Gewinner der Gewinnerrunde jedoch einen Vorteil: er muss im Finale einen Satz weniger gewinnen, um den Gesamtsieg zu erreichen.

Start- und Preisgelder

Wie ihr der Ausschreibung entnehmen könnt, spielen wir insgesamt normalerweise ein Preisgeld von ca. 5000 € aus (bei großen Turnieren wie der Deutschen Meisterschaft mehr). In einigen Disziplinen (z. B. D.Y.P.) werden anstatt fester Beträge prozentuale Anteile an den Startgeldern ausgezahlt, d. h. je mehr Leute teilnehmen, desto mehr gibt es zu gewinnen.

Zur Finanzierung der Preisgelder dienen die Startgelder, die von den Teilnehmern gezahlt werden. Disziplinen, bei denen es mehr zu gewinnen gibt, kosten mehr Startgeld als andere; außerdem zahlen im offenen Einzel z. B. Neulinge weniger Startgeld als Master – logisch, denn ein Neuling hat natürlich geringere Chancen, hier einen der vorderen Plätze zu belegen.

Wir haben uns große Mühe gegeben, die Start- und Preisgelder fair zu gestalten; ich denke, das ist uns auch gelungen.

Regeln

Gespielt wird nach den P4P-Regeln, die ihr hier nachlesen könnt. Diese Regeln wurden abgeleitet aus den Regeln des DSAB (Deutscher Sport Automaten Bund) und sind bis auf Kleinigkeiten auch identisch mit den Regeln der meisten anderen »Tischfussball-Nationen«.

Insbesondere für Neulinge empfiehlt es sich, vorab einen Blick in die Regeln zu werfen – ihr müsst nicht alle Feinheiten verinnerlichen, aber es gibt doch ein paar Punkte, die von den »Kneipenregeln«, wie sie vielerorts praktiziert werden, abweichen – z. B.:

  • Kein »Anschlagen« – wenn der Gegner den Ball verliert, weil ihr am Tisch rüttelt, ist das ein Foul;
  • Tore von der 5er-Reihe zählen; außerdem zählen auch Tore, bei denen der Ball wieder aus dem Tor herausspringt;
  • Wer den Einwurf nicht so macht, dass der Ball zu den eigenen Spielern rollt, ist selber Schuld.

...etc.