Players 4 Players

Tischfussballvereinigung e. V.

PDF-Download (V. 4 - 03/2014):

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Diese Version stellt eine etwas größere Überarbeitung dar – wir haben unsere Regeln weitgehend an die ITSF-Regeln angeglichen, so dass Spieler und Schiedsrichter weniger umdenken müssen. Insbesondere haben wir:

  • Die Sortierung, Nummerierung und Formulierung aus dem ITSF-Text übernommen.

  • Die Auflage ist jetzt alternativ zum Einwurf erlaubt.

Die restlichen Änderungen betreffen vergleichsweise weniger wichtige Details; diese sind im Anhang unten aufgeführt.

Einige Unterschiede zwischen P4P- und ITSF-Regeln bleiben bestehen – Insbesondere gilt in den P4P-Regeln weiterhin:

  • Es sind beliebig viele Bandenberührungen auf der 5 erlaubt; dafür ist der Pass »Figur - Bande - gleiche Figur - Durchspiel« verboten.

  • Bei einem Technical Foul dürfen nicht die Positionen gewechselt werden.

Zur genauen Aufstellung der Unterschiede, die bestehen bleiben, siehe ebenfalls den Anhang unten.

Anhang

1. Welche Regelunterschiede bleiben bestehen?

  • Es darf wahlweise eingeworfen oder aufgelegt werden. Jedes Team muss sich zu Beginn des Matches für das gesamte Match auf eine der beiden Methoden festlegen.

  • Spielaufnahme nach einem Time-Out oder bei Auflage auf der Fünf:
    Bei P4P gilt die Version, wie sie auch beim ITSF bis Anfang 2016 praktiziert wurde: es muss keine dritte Puppe berührt werden, sondern stattdessen muss nach der zweiten Berührung eine Sekunde vergehen, bevor ein Pass oder Schuss ausgeführt wird.

  • Der »Heber« (Lob, Aerial) ist weiterhin erlaubt.

  • Beim Passen sind beliebig viele Bandenberührungen erlaubt; dafür ist der Pass »Figur - Bande - gleiche Figur - Durchspiel« verboten.

  • Bei einem Technical Foul dürfen nicht die Positionen gewechselt werden.

  • Nur der Spieler in Ballbesitz darf ein Time-out nehmen (nicht sein Partner).

  • Bei einem unberechtigten Time-out gibt es sofort Technical Foul.

  • Beim Überschreiten der Zeitlimits bekommt der Gegner den Ball in jedem Fall auf die 5.

  • Es gibt keine strengen Kleidungsvorschriften.

  • Bei der Anschlagregel gibt es in der P4P-Version mehr Ermessensspielraum für den Schiedsrichter.

2. Was hat sich im Vergleich zur letzten Version der P4P-Regeln geändert?

  • Reihenfolge, Nummerierung und textuelle Formulierung der Regeln entspricht der ITSF-Version (natürlich bis auf die o.g. Unterschiede).

  • Die Auflage ist alternativ zum Einwurf erlaubt. (Regel 4.)

  • Das Üben zwischen den Sätzen ist erlaubt. (Regel 21. Training)

  • Ein Tor, das vergessen wurde zu stellen, darf während des laufenden Satzes noch gestellt werden. (Regel 12. Erzielter Treffer)

  • Man darf auch zwischen den Sätzen zusätzlich zur Satzpause ein Time Out nehmen, dieses zählt für den folgenden Satz. (Regel 9. Time out)

  • Wenn ein Gegenstand ins Spielfeld fällt, geht es nach dessen Entfernung da weiter, wo der Ball zuletzt kontrolliert war (anstatt wie nach einem »Ausball») (Regel 11.5 Fremdkörper)

  • Strafen bei »Ablenkung«: Nach Ermessen des Schiedsrichters kann er es in leichten Fällen auch bei einer Verwarnung belassen. (Regel 20.6 Strafe)

  • Wenn bei einem Schuss von der 5 der Ball die 3 berührt (ohne Kontrolle, und ohne dass er dort gestoppt wird), zählt das nicht mehr als Einmanpass / Foul (Regel 23.1.3 Einmannschweißer)

  • Wenn ein Ball auf die Oberkanten der Seiten-/Kopfwand gerät, zählt er nicht mehr als »Aus», falls er sofort wieder in den Spielbereich zurückspringt (Regel 7.1)

  • Die maximale Pause zwischen den Sätzen beträgt jetzt 90 Sekunden (Regel 13.)

Hier die Unterschiede als PDF zum Ausdrucken

3. Für Freunde der Regelhistorie

In diesem Dokument mit aktivierter Änderungsverfolgung kann man erkennen, an welchen Stellen wir im Vergleich zum Deutschen ITSF-Regeltext Änderungen vorgenommen haben. Ein »schönes« PDF-Dokument zu den verbleibenden Unterschieden P4P - ITSF bereiten wir noch vor.

Das angehängte PDF-Dokument enthält Antworten zu einigen häufig gestellten Regelfragen, sowie Auslegungen und Klarstellungen. Dies sind die offiziellen, von der Schiedsrichterkommission erarbeiteten Auslegungen, die von allen Turnierschiedsrichtern einheitlich verwendet werden.

Regeländerung 2011

Mit dem Beginn der Saison 2011 sind folgende Regeländerungen in Kraft getreten:

  • Aus-Ball (Regel 4.1): Der Gegner des Teams, das den Ball ins Aus befördert hat, erhält den Ball in seinem Verteidigungsbereich.
  • Toter Ball zwischen den 2-er Stangen (Regel 5.2): Der Ball kommt in den »näher gelegenen« Verteidigungsbereich.
  • Time-out (Regel 6.2): Es sind zwei Time-outs beim gleichen Ball erlaubt.
  • Time-in (Regel 6.9): Der Ball muss eine zweite Figur berühren und eine Sekunde im Bereich der gleichen Stange (bzw. Verteidigungsbereich) bleiben; muss aber nicht an der zweiten Figur gestoppt werden.

(Dies ist die vereinfachte Kurzform; Details siehe unten im ausführlichen Regelwerk.)