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Tischfussballvereinigung e. V.

Erklärung zum Elo-System

Das Elo-System ist benannt nach seinem Erfinder, Dr. Arpad Elo. Es wird in diversen Sportarten (prominentestes Beispiel ist Schach) zur Bewertung der Spielstärke von Spielern eingesetzt.

In unserem Fall benutzen wir es zur Bildung einer "Setzliste", die bei den Turnieren zum Einsatz kommt, sowie zur Spielerklassifizierung (wer darf welche Disziplinen spielen).

Und so funktioniert es:

  • Es gibt eine Einzel- und eine Doppel-Rangliste. Darin hat jeder Spieler einen aktuellen Punktestand. Die Punkte sind ein Maß für die Spielstärke der einzelnen Spieler.

  • Die genaue Berechnung der Ranglistenpunkte ist in dem Text "Hintergrund zur Berechnung der Elo-Liste" erklärt. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: jedes einzelne Spiel wird bewertet; dabei bekommt man viele Punkte dazu, wenn man gegen einen höher eingestuften Gegner gewinnt, und nur wenige (oder gar keine) bei einem Sieg über einen schlechteren Spieler. Genauso kriegt man bei Niederlagen viele oder wenig Punkte abgezogen, je nachdem wie stark der Gegner eingestuft ist.

  • Neue Spieler fangen mit einem Anfangswert an, der sich nach ihrer Klassifizierung nach dem "Classic" System richtet:

Neuling
250
Amateur
750
Master
1250
Elite
1750
  • Im Laufe der Zeit (je mehr Spiele gewertet werden) nähert sich der Punktewert der "realen Spielstärke" an. Ein perfektes Ergebnis ist natürlich nie möglich, da sich die Spielstärken fortwährend ändern. (Täten sie das nicht, so würde das Elo-System tatsächlich ein perfektes Ergebnis liefern, d. h. dass nach einer gewissen Zeit würden alle Spieler genau nach ihrer Spielstärke sortiert in der Liste stehen).

  • Die Punkte sind sozusagen ein gleitender Durchschnitt der Spielstärke (ältere Ergebnisse fallen immer weniger in Gewicht, neue am meisten). Die Liste fängt also
    nicht jedes Jahr wieder bei Null an, sondern wird langfristig weitergeführt.